Am Anfang das Mädchen…

Beim Versuch Ordnung in meine Schränken zu bekommen, habe ich eine Mappe mit zahlreichen Zeichnungen aus meiner Kindheit wiederentdeckt. Ich fand die Parallele zu meinen aktuellen Kunstwerken fazinierend. Natürlich habe ich mich in Bezug auf meine Maltechnik weiterentwickelt. Aber schon damals habe ich in erster Linie versucht meinen Figuren Lebendigkeit einzuhauchen. Und tatsächlich, trotz einfacher, noch nicht ganz ausgereifter Art zu zeichnen scheinen hier schon beseelte Wesen auf dem Papier herumzuspazieren.


Freiraum schaffen


In dem Beitrag „Frauenbild“ auf meiner Homepage habe ich schon ausführlich über meine Intension als Künstlerin geschrieben. Frauengestalten spielen nach wie vor eine zentrale Rolle . Sie sind sozusagen die Reiseführer und machen das Puplikum auf die verschiedenen Angelegenheiten die mich beschäftigen und die ich ausdrücken möchte aufmerksam.In meinen Kunstwerken habe ich mir einen Platz geschaffen, wo sich mein ursprünglicher Kern frei entfalten kann. Was auch dringend notwendig war und ist, da in unserem aktuellen Gesellschaftssytem vor allem Platz für Macht, Erfolg, Durchsetzungsvermögen und Fortschritt ist. Aber Spielraum für das einfache, freie Dasein ist knapp bemessen. Es ist eher so das man sich diesen eigendlich natürlichen Lebenszustand erkämpfen muß. Wenn man sich das vor Augen führt ist klar: Mit der Art wie wir leben, bzw. mit der Behauptung, daß es so und nicht anders zu sein hat stimmt etwas nicht.


Ich kann froh sein, daß ich mich zumindestens auf Papier oder Leinwand ohne Einschränkung ausdrücken darf. Ich habe dies einem intuitiven Impuls zu verdanken, den ich als Kind gespührt und daraufhin festgehalten habe. Ich habe meine Frauenstudien von Anfang an sehr ernst genommen. Meine Schreibtischschublade war immer gut gefüllt mit Zeichnungen wie Bild 1 und 2. Ich nahm jedes zur Verfügung stehende Papier und bemalte es mit meinen Figuren. Wie man sieht habe ich meinen Malraum voll ausgenutzt. Von oben bis unten wimmelt es von Wesen.

Zum weiterlesen geht es hier entlang: https://www.art-simoneschramm.de/blog

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